Konferenz 2022 – Urbane Transformationen: Öffentliche Räume

Der «Call for Papers, Projects and Interventions» richtet sich an Forschende, Fachleute und Studierende unterschiedlicher Disziplinen sowie an Akteur*innen und Initiativen in angewandten Arbeitsfeldern, die sich mit öffentlichen Räumen in Städten und Regionen auseinandersetzen und mit ihrer Expertise einen Beitrag zur Analyse und nachhaltigen Entwicklung der öffentlichen Räume leisten wollen.

Call for Papers, Projects and Interventions

Urbane Transformationen: Öffentliche Räume

Konferenzreihe Urbane Transformationen: Wohnen | Ressourcen | Öffentliche Räume
7.9.2022 – 9.9.2022, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Lagerplatzareal, CH-Winterthur

Das komplette Konferenzprogramm wird im Mai/Juni 2022 veröffentlicht, ab diesem Zeitpunkt wird auch die Registrierung geöffnet.

Die INUAS-Konferenzreihe «Urbane Transformationen: Wohnen | Ressourcen | Öffentliche Räume» bildet ein Podium für die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen und Perspektiven für die Entwicklung von Städten und Regionen.

Zum Auftakt konzentrierte sich die Konferenz in Wien im November 2019 auf das Thema «Wohnen». «Ressourcen» bildeten das Thema der virtuellen Konferenz 2021 in München.

Die dritte internationale Konferenz dieser INUAS-Konferenzreihe widmet sich nun im September 2022 in Winterthur-Zürich dem Thema Öffentliche Räume als Experimentierfelder der innovativen, nachhaltigen Stadtentwicklung. In den fünf Sektionen TEILHABE / ÖKOLOGIE / MOBILITÄT UND ENERGIE / GESTALTUNG UND ENTWICKLUNG sowie METHODISCHES werden ökologische, politische, planerische, soziale und technologische Fragen rund um öffentliche Räume behandelt.

Thematischer Fokus von Konferenzbeiträgen

Öffentliche Räume prägen unsere Orts- und Stadtbilder. Gleichzeitig sind sie ein Abbild unserer gesellschaftlichen Verhältnisse. Ihre Struktur, Gestaltung und Aneigenbarkeit sind entscheidend für die Lebensqualität in Städten und Regionen. Dabei übernehmen öffentliche Räume viele verschiedene Aufgaben: Sie dienen als Begegnungsorte, stellen die Erschliessung und Versorgung sicher, bieten Raum für Veranstaltungen, ermöglichen verschiedene Arten der Mobilität und haben als Grünräume eine wichtige ökologische Bedeutung.

Herausforderungen wie die Innenentwicklung, soziale Ungleichheiten, Klimawandel, Privatisierung und Überwachung, Digitalisierung und der Umbau der Infrastruktursysteme im Energie- und Mobilitätsbereich erfordern ein Überdenken der bisherigen Stadtentwicklungsansätze. Wie können diese unterschiedlichen Herausforderungen und sich teilweise widersprechenden Nutzungsansprüche miteinander in Beziehung gebracht werden? Es geht um baulich-räumliche Transformationen, den Umgang mit sozialen Ungleichheiten, Ressourcenknappheiten, Folgen des technologischen Fortschritts etc., die miteinander gedacht und gestaltet werden müssen.

Unterschiedliche Professionen befassen sich mit diesen Herausforderungen und der Entwicklung, Planung und Gestaltung öffentlicher Räume: Stadtplanung, Architektur, Jugendarbeit, Verkehrsplanung, Ökologie etc. Neben staatlichen Stellen verfügen vor allem Institutionen der Zivilgesellschaft sowie die Bevölkerung über umfangreiches Wissen über Nutzungsmöglichkeiten öffentlicher Räume. Entsprechend dieser Vielfalt von Perspektiven, Akteur*innen und Ansprüchen sind Kooperationen und innovative Ansätze gefragt, wenn es darum geht, eine lebenswerte Stadt für alle zu erhalten und auszubauen.

Forschende, Fachleute und Studierende unterschiedlicher Disziplinen sowie Akteur*innen und Initiativen in angewandten Arbeitsfeldern sind eingeladen, zu den folgenden Themenschwerpunkten sowie zu «neuen»/aktuellen Methoden der Entwicklung oder Erforschung öffentlicher Räume wissenschaftliche Beiträge oder Projekte aus der urbanen Praxis einzureichen, welche in den nachfolgenden Kapiteln näher beschrieben sind. Da die öffentlichen Räume inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeiten erfordern, werden explizit auch Beiträge und Projekte gesucht, die themenübergreifende Ansätze und Projekte angehen.

  • Teilhabe
  • Ökologie
  • Mobilität und Energie
  • Gestaltung und Entwicklung
  • Methodisches

Öffentliche Räume prägen das Bild der Stadt (mit) und sie haben in unterschiedlicher Weise Einfluss auf soziale Teilhabe. Öffentliche Räume sind Orte der Begegnung, der Auseinandersetzung und des Lernens oder sollen dies zumindest sein. Unter den Bedingungen zunehmender gesellschaftlicher Diversität werden Möglichkeiten und Grenzen verschoben und unübersichtlicher. Die drastischen Veränderungen von Anforderungen an öffentliche Räume durch den Lockdown verschärfen Fragen gesellschaftlicher Teilhabe weiter. Diverse, sich teilweise überlagernde, Spannungsfelder und Fragestellungen für Forschung und Praxis sind erkennbar. Beiträge in der Sektion können beispielsweise folgende Themen/Fragen beleuchten:

  • Einerseits sollen öffentliche Räume Ressourcen zur Gestaltung des Alltags in den Städten bereitstellen, auf der anderen Seite sollen sie als Experimentierräume genau das Besondere, Nicht-Alltägliche zulassen. Sie sollen Aneignung ermöglichen oder gar fördern, aber auch «Allen» zur Nutzung zur Verfügung stehen. Wie kann diesen Anforderungen nachhaltig entsprochen werden?
  • Nutzungen und potenziell widerstrebende Interessen provozieren Aneignungs- und Nutzungskonflikte. Die Konfliktlinien sind vielfältig und jeweils ortsspezifisch. Wie kann konstruktiv mit Nutzungskonflikten umgegangen werden? Wer muss ausweichen? Wohin?
  • Kommodifizierungen schränken Nutzungsmöglichkeiten öffentlicher Räume tendenziell ein, sind aber auch wertvoller Bestandteil urbanen Lebens. Welche Möglichkeiten oder auch Probleme bergen alternative Wirtschaftsformen oder Zwischennutzungen?
  • Digitale Räume sind fester Bestandteil städtischen Lebens. Wie können Zusammenspiel und Konkurrenzen von physischen und digitalen/virtuellen Räumen gestaltet werden?
  • Welche Anforderungen ergeben sich an Gestaltungsprozesse für öffentliche Räume? Wer muss in diese Prozesse einbezogen werden? Welche Methoden haben sich bewährt?

Städte sind aufgrund des Hitzeinseleffekts besonders von der zunehmenden Sommerhitze infolge des Klimawandels, aber auch hinsichtlich Biodiversität stark betroffen. Die asphaltierten Innenstädte erhitzen sich stärker als das grüne Umland. Hitzeinseln finden sich insbesondere in den dicht bebauten Gebieten im Stadtzentrum. Naturnahe Lebensräume mit Pflanzen und offenen Wasserflächen wirken kühlend auf das Mikroklima von Arealen sowie das Innenraumklima in Gebäuden. Aber wie lange können die bestehenden Grünstrukturen und Begrünungen in öffentlichen Räumen mit den steigenden Temperaturen überhaupt noch in urbanen Gebieten existieren? Müsste die Stadtentwicklung hinsichtlich Ökologie und Klima nicht neu gedacht werden – hin zu einer «more-than-human perspective»? So zeichnen sich für die Konferenz folgende Themenbereiche ab:

  • Für wen ist die Stadt ein geeigneter Lebensraum? Von der anthropozentrischen Sichtweise hin zu einem ökozentrischen Ansatz; «co-habitation» von Menschen, Tieren und Pflanzen; soziale Transformation hinsichtlich Ökologie u.a. die Sichtweise «Wildnisästhetik» in der Stadt.
  • Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen: Gestaltung neuer Räume in bestehenden Grünanlagen im öffentlichen Raum mit Übergängen zu begrünten Fassaden, Dächern und Infrastrukturen; Einsatz neuer Planungsansätze und -technologien wie z.B. «ecosystem-aided design».
  • Neue klimatische Bedingungen bedeuten neue Lebensräume: Kenntnis der neu entstehenden Sukzessionen in urbanen Räumen; menschliche Steuerung dieser Prozesse; Förderung der urbanen Biodiversität.
  • Beeinflussung der Temperatur: Förderung von Pflanzen, insbesondere Stadtbäumen; Voraussetzungen für neue Pflanzungen; Wassermanagement; «Schwammstadt».
  • Denken und Ermöglichen von Kreisläufen: Umgang mit Wasser; Möglichkeiten für die Betätigung der Menschen im Bereich Ökologie oder auch für die Erholung, u.a. beim «urban gardening» oder bei der Kompostierung von Küchen- oder Gartenabfällen; Möglichkeiten für die soziale Transformation zur Förderung der Ökologie; mehr öffentliche Grünräume bedeuten auch mehr Möglichkeiten für Erholungsaktivitäten in Pärken oder auch im Langsamverkehr.

Herausforderungen wie die Veränderung der Städte durch die zunehmende Urbanisierung, Klimawandel, Digitalisierung und den Umbau der Infrastruktursysteme im Energie- und Mobilitätsbereich erfordern ein Überdenken der bisherigen Stadtentwicklungsansätze. Öffentliche Räume erfüllen verschiedene Funktionen als Versorgungs-, Verkehrs-, Erschliessungs- und Aufenthaltsräume. Sie enthalten diverse Infrastrukturen der Energieerzeugung und -verteilung sowie des Transportwesens und tragen mit Grünräumen zu einem besseren Mikroklima bei. Sie stehen denn auch im Spannungsfeld zwischen Energie, Mobilität und technologischen sowie sozialen Innovationen. Wie kann die Mobilität nachhaltiger gestaltet werden, so dass diese zu lebenswerten Städten und Regionen beiträgt? Wie kann die Energiewende im öffentlichen Raum vorangetrieben werden, so dass gleichzeitig gesellschaftliche Themen berücksichtigt werden? Wie können die Daten, die im öffentlichen Raum vermehrt erhoben werden, in Einklang mit dem Daten- und Persönlichkeitsschutz der Bewohnenden, Pendler*innen und Gäste gebracht werden? Mögliche Beiträge in dieser Sektion beschäftigen sich mit den Themen:

  • Smart Sustainable Cities: Schaffen technologische Innovationen evidenzbasierte Mehrwerte für die nachhaltige Stadtentwicklung? Infrastrukturanlagen für die Energie- und Mobilitätswende; intelligente Vernetzung durch Internet der Dinge und Kommunikationsmittel; Verkehrsüberwachung und Umweltmonitoring durch Sensoren und weitere Messgeräte; Tools für die Erhebung und Verarbeitung digitaler Daten; Gewährleistung des Datenschutzes, digitale Informationsangebote und Transparenz; technologische Innovationen
  • Mobilität: Wie können wir die Mobilitätswende in den öffentlichen Räumen herbeiführen? Nachhaltiger Langsamverkehr mit Fussgänger*innen, Fahrradstrassen und Mikromobilität; autofreie Innenstädte; intermodale und kombinierte Mobilität (Umwelttickets); autonom fahrende Busse (route on demand); Fahrzeuge teilen statt besitzen, Fahrzeuge weg von Plätzen; nachhaltiger Güterverkehr für die letzte Meile; Klima-/räumliche Auswirkungen des Verkehrs
  • Intelligente Verkehrssysteme: Können sich auch die Ziele (Arbeitsorte, Meetings) bewegen? Verkehrsreduktion durch Stadt der kurzen Wege, Homeoffice und Online-Meetings, Steuerpolitik und Anreize; intelligente Parkraum-Bewirtschaftung und Parkierungs-Systeme; intelligente Verkehrssteuerung
  • Sektorenkopplung: Welche Synergien ergeben sich an der Schnittstelle von Energie und Mobilität? Kopplung von Energie- und Mobilitätssystemen; Elektromobilität mit entsprechender (halb-)öffentlicher Ladeinfrastruktur; Vehicle to Grid; Nachrüstung von Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen; Solar-Carports; synthetische Treibstoffe (oder geht nur Elektro?)
  • Energienetze und -verteilung: Was trägt in öffentlichen Räumen zur Energiewende bei? Energieerzeugung; Photovoltaik und weitere erneuerbare Energien; Building Integrated Photovoltaik; Energienetze und dezentrale Energiespeicher

Die Gestaltung und Entwicklung öffentlicher Räume stehen in Bezug zu sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Prozessen. Im Spannungsfeld von Innenentwicklung, Klimawandel und gesellschaftlichen Veränderungen steigen die Anforderungen an öffentliche Räume. In Entwurfsprozesse werden durch Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Verkehrsplaner*innen in interdisziplinären Teams die unterschiedlichen Ansprüche im physischen Raum miteinander in Beziehung gebracht. Dabei bietet die Methode des Entwurfs die Möglichkeit einer Synthese der verschiedenen Themen und die unterschiedlichen Massstäbe werden aufeinander abgestimmt. In dieser Sektion liegt der Fokus der Diskussion auf konkreten Beispielen und Projekten, den damit zusammenhängenden Planungsprozessen und innovativen Lösungsansätzen. Beiträge in der Sektion können beispielsweise folgende Themen/Fragen beleuchten:

  • Wie können Strassen und Plätze nicht nur für motorisierten Individualverkehr, sondern als Begegnungsräume und für ein verbessertes Stadtklima gestaltet werden?
  • Wie gelingt es bei Parkanlagen die unterschiedlichen Anforderungen zwischen Ökologie, Klima, Bewegung und Erholung aufeinander abzustimmen?
  • Wie können öffentliche Räume und Nischen in der Agglomeration/im städtischen Umland entwickelt werden?
  • Wie gelingt eine qualitative Freiraumgestaltung zwischen Öffentlichkeit und privaten Nutzungen in Wohnquartieren, Arealen und im Bestand im Rahmen der Innenentwicklung?
  • Wie gelingt es, ein besseres Zusammenspiel von Erdgeschossnutzungen, Vorbereichen und öffentlichem Raum zu etablieren? Wie können Schwellenräume und räumliche Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatraum besser gestaltet werden?
  • Wie kann die Balance in der Gestaltung zwischen Nutzung, Aneigenbarkeit und Offenheit für zukünftige Bedürfnisse hergestellt werden? Inwiefern bieten Nutzungsüberlagerungen neue Gestaltungsmöglichkeiten?
  • Wie können gesetzliche Regelungen in Bezug auf den öffentlichen Raum im Spannungsfeld zu gesellschaftlichen und gestalterischen Anforderungen ausgelotet werden?

Gestaltungsprozesse öffentlicher Räume lassen sich als «wicked problems» beschreiben, d.h. Probleme deren Ursachen kaum abschliessend analysiert und deren Bewältigung somit auch nicht linear geplant werden kann, sondern ein rekursives Vorgehen und die Einbindung vielfältiger Perspektiven verlangt. Aushandlungsprozesse und interdisziplinäre Diskurse sind erforderlich, in der Arbeit vor Ort aber auch in der Forschung sowie zwischen Forschung und Praxis. Kooperationen in unterschiedlichster Form scheinen gefragt: in der Praxis, z.B. zwischen Verwaltungsabteilungen und -hierarchieebenen, zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft, mit Bürger*innen oder interdisziplinär in der Wissenschaft oder im Sinne transdisziplinärer und transformativer Forschung zwischen Praxis und Wissenschaft. Somit stellen sich methodische Fragen einmal für die Arbeit in der Praxis, einmal für die Wissenschaft, vor allem aber für die Zusammenarbeit und Integration von Wissenschaft und Praxis. Mögliche Beiträge in dieser Sektion beschäftigen sich mit den Themen:

  • Welche Formate und Methoden haben sich in der Arbeit vor Ort und für die Forschung in welchen Settings bewährt? Welche Herausforderungen stellen sich in gemeinsamen Forschungsprozessen? Wie werden die Herausforderungen transdisziplinärer Forschung, partizipativer Forschung bewältigt?
  • Wie werden übertragbare Erkenntnisse aus Living Labs, Reallaboren, Testbed, Co-Creation etc. gewonnen?
  • Welches sind die wichtigen Stakeholder vor Ort? Wie können diese für eine Zusammenarbeit gewonnen werden? Wie gelingt es, die Mittelschichtsperspektive auf Beteiligung zu verlassen?
  • Welches sind die zentralen Praxispartner*innen für die Forschung? Wie können diese für die gemeinsame Arbeit gewonnen werden?
  • Wie gelingt das Zusammenspiel von Natur- und Sozialwissenschaften, von qualitativen und quantitativen Methoden? Wo sind Peer-to-Peer-Zugänge erforderlich?
  • Wie gelingt die Kommunikation von Forschungsergebnissen in die Praxis? Wie können die Erfahrungen aus Best Practice oder Pilotprojekten in Praxis und Wissenschaft integriert werden?
  • Wie kann gemeinsames Lernen für alle Beteiligten gewinnbringend gestaltet werden?
  • Welche Rolle kann und sollte Wissenschaft in Transformationsprozessen und partizipativer Forschung einnehmen?

Zielgruppe und Prozedere

Der Call for Papers, Projects and Interventions richtet sich an Forschende, Fachleute und Studierende unterschiedlicher Disziplinen sowie an Akteur*innen und Initiativen in angewandten Arbeitsfeldern.

Im Rahmen der Konferenz präsentieren ausgewählte Einreicher*innen ihre Beiträge in Konferenz-Panels, Workshops, Postersessions oder urbanen Exkursionen / Interventionen.

Keynote Speakers und Fachleute aus der Praxis werden das Konferenzprogramm abrunden.

Sprache und Tagungsgebühr

Referate und Diskussionsbeiträge können bei der Konferenz auf Deutsch oder Englisch gehalten werden. Die Konferenzsprachen im Plenum sind Deutsch und Englisch.

Die Tagungsgebühr beträgt CHF 300.–.
Für Referent*innen, die im Rahmen der Konferenz ihren Beitrag präsentieren, wird die Tagungsgebühr deutlich reduziert: Eine ermässigte Tagungsgebühr von CHF 200.– (für Studierende CHF 50.–) ist zu bezahlen als Beitrag an die Organisation und Durchführung der Konferenz, inkl. Lokalität, Verpflegung und Online-Kommunikation.

Die Kosten für Anreise und Unterkunft von Referent*innen werden nicht übernommen.

Einreichung von Konferenzbeiträgen

Die Abstracts inkl. Kontaktdaten sind hier einzureichen: Zur Beitragseinreichung

Die Abstracts sind im Umfang von 400 bis 600 Wörtern (max. zwei DIN A4 Seiten) einzureichen und einem der fünf thematischen oder methodischen Tracks zuzuordnen. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Hierzu ist die Formattierung des Abstract Templates zwingend zu verwenden.

Die Einreichung der Beiträge ist bis zum 31. Januar 2022 möglich.

Abstracts für wissenschaftliche Beiträge sollen Forschungsfrage und methodischen Zugang sowie wesentliche Resultate und Schlussfolgerungen kurz skizzieren.

Abstracts für Projektbeiträge sollen Konzept, innovative Aspekte, Methoden der Umsetzung, nachhaltige Auswirkungen des Projekts sowie Erkenntnisse bzw. Herausforderungen kurz skizzieren.

Projekte und Initiativen haben darüber hinaus die Möglichkeit, innovative Projekte in Form von Exkursionen/Interventionen in Winterthur-Zürich zu präsentieren. Abstracts für Exkursionen/ Interventionen sollen Konzept, innovative Aspekte, Methoden der Umsetzung, nachhaltige Auswirkungen des Projekts sowie Erkenntnisse bzw. Herausforderungen kurz skizzieren.

Martin Aichholzer, Department Bauen und Gestalten, FH Campus Wien
Sandra Bartoli, Fakultät für Architektur, Hochschule München
Gerald Beck, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, Hochschule München
Andrea Benze, Fakultät für Architektur, Hochschule München
Oliver Bohlen, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Hochschule München
Vicente Carabias-Hütter, School of Engineering, Institut für Nachhaltige Entwicklung, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Marc Diebäcker, Department Soziales, FH Campus Wien
Peter Jenni, Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen, Institut Urban Landscape, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Anke Kaschlik, Departement Soziale Arbeit, Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Moritz Vögeli, Departement Life Sciences und Facility Management, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte
Wissenschaften
Markus Wellenzohn, Department Technik, FH Campus Wien

Bewertung von Konferenzbeiträgen

Alle eingereichten Beiträge werden vom wissenschaftlichen Komitee und assoziierten Expert*innen peer reviewed. Die von der interdisziplinären Jury angenommenen Beiträge werden im Book of Abstracts der Tagung veröffentlicht. Für ausgewählte, bei der Tagung präsentierte und besonders publikationswürdige Beiträge wird sich das wissenschaftliche Komitee für weiterführende, facheinschlägige Publikationsmöglichkeiten einsetzen.

Die Einreicher*innen werden im April 2022 über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert. Dabei kann eine Überarbeitung der Einreichung vor der Aufnahme in das Book of Abstracts angeregt werden.

Das komplette Konferenzprogramm wird Mai/Juni 2022 unter www.inuas.org veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Registrierung geöffnet.

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