Konferenz 2019: Wohnen unter Druck

Der Call for Papers, Projects and Interventions richtet sich an Forschende, Absolvent*innen und Studierende unterschiedlicher Disziplinen sowie an Akteur*innen und Initiativen in angewandten Arbeitsfeldern, die sich mit Wohnen in wachsenden Regionen/Städten auseinandersetzen und mit ihrer Expertise einen Beitrag zur Analyse und nachhaltigen Entwicklung dieser leisten wollen.
Alt-Erlaa Wien
Alt-Erlaa Wien © shutterstock/creativemarc

Call for Papers, Projects and Interventions

Wohnen unter Druck. Dynamiken zwischen Zentren und Peripherien

Konferenzreihe Urbane Transformationen: Wohnen | Ressourcen | Öffentliche Räume
4.11.2019 – 6.11.2019, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Im Mittelpunkt der internationalen Tagung steht das Thema Wohnen in wachsenden Städten, das aus unterschiedlichen disziplinären wie auch angewandten Blickwinkeln diskutiert werden soll. Die Zusammenführung von vielfältigen Wissensbeständen und die Diskussion wissenschaftlicher und berufsfeldbezogener Expertise anhand von aktuellen Forschungsergebnissen, innovativen Projekten und urbanen Interventionen sollen dazu dienen, neue Perspektiven auf soziales Wohnen und nachhaltige Entwicklung zu entdecken bzw. zu entwickeln. Dabei ist eine Haltung wesentlich, die die Lebensrealitäten und Zukunftsentwürfe der Bewohner*innen „vor Ort“ achtet, um drängende Herausforderungen bestimmen, Innovationspotentiale benennen und gesellschaftliche Steuerungsmöglichkeiten diskutieren zu können.

Einreichung

Die Einreichung der Beiträge war bis 28. Februar 2019 möglich.
Sie erhalten eine Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge Mitte April 2019.

Das wissenschaftliche Komitee freut sich, dass 155 Beiträge, Projekte, Exkursionen und Initiativen aus 32 verschiedenen Ländern zum Call for Papers, Projects and Interventions eingereicht wurden. Wir danken allen Einreicher*innen für ihr reges Interesse und die zahlreichen Beiträge.

Das komplette Konferenzprogramm wird Anfang Juni veröffentlicht.
Ab diesem Zeitpunkt wird auch die Registrierung geöffnet.

Zielgruppe und Prozedere

Der Call for Papers, Projects and Interventions richtet sich an Forschende, Absolvent*innen und Studierende unterschiedlicher Disziplinen sowie an Akteur*innen und Initiativen in angewandten Arbeitsfeldern, die sich mit Wohnen in wachsenden Regionen/Städten auseinandersetzen und mit ihrer Expertise einen Beitrag zur Analyse und nachhaltigen Entwicklung dieser leisten wollen. Im Rahmen der Tagung präsentieren ausgewählte Einreicher*innen ihre Beiträge in Konferenz-Panels, Postersessions oder urbanen Exkursionen/Interventionen.

Alle eingereichten Beiträge werden vom wissenschaftlichen Komitee und assoziierten Expert*innen peer reviewed. Die von der Jury angenommenen Beiträge werden im Book of Abstracts der Tagung veröffentlicht. Für ausgewählte, bei der Tagung präsentierte und besonders publikationswürdige Beiträge wird sich das wissenschaftliche Komitee für weiterführende, facheinschlägige und kostenfreie Publikationsmöglichkeiten einsetzen.

Forschende werden gebeten, einen Abstract im Umfang von 400 bis 600 Wörtern (max. zwei A4 Seiten) einzureichen und diesen einem der 11 thematischen Tracks zuzuordnen. Abstracts für wissenschaftliche Beiträge sollen Forschungsfrage und methodischen Zugang sowie wesentliche Resultate und Schlussfolgerungen kurz skizzieren. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die Abstracts sind (inkl. Kontaktdaten) hier bis 28.Februar 2019 einzureichen. Über die Auswahl der Beiträge entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Die Einreicher*innen werden Mitte April 2019 über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert.

Projekteinreicher*innen werden gebeten, einen Abstract im Umfang von 400 bis 600 Wörtern (max. zwei A4 Seiten) einzureichen und diesen einem der 11 thematischen Tracks zu zuordnen. Abstracts für Projektbeiträge sollen Konzept, innovative Aspekte, Methoden der Umsetzung, nachhaltige Auswirkungen des Projekts sowie Erkenntnisse bzw. Herausforderungen kurz skizzieren. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die Abstracts sind (inkl. Kontaktdaten) hier bis 28.Februar 2019 einzureichen. Über die Auswahl der Beiträge entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Die Einreicher*innen werden Mitte April 2019 über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert.

Projekte und Initiativen haben darüber hinaus die Möglichkeit, innovative Projekte in Form von Exkursionen oder urbanen Interventionen in Wien zu präsentieren. Einreicher*innen werden gebeten, einen Abstract im Umfang von 400 bis 600 Wörtern (max. zwei A4 Seiten) einzureichen und diesen einem der 11 thematischen Tracks zu zuordnen. Abstracts für Exkursionen/Interventionen sollen Konzept, innovative Aspekte, Methoden der Umsetzung, nachhaltige Auswirkungen des Projekts sowie Erkenntnisse bzw. Herausforderungen kurz skizzieren. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die Abstracts sind (inkl. Kontaktdaten) hier bis 28.Februar 2019 einzureichen. Über die Auswahl der Beiträge entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Die Einreicher*innen werden Mitte April 2019 über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert.

Martin Aichholzer
Department Building and Design, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Vicente Carabias-Hütter
School of Engineering, Institute of Sustainable Development, ZHAW Zurich University of Applied Sciences.

Marc Diebäcker
Department of Social Work, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Angelika Eder
Department of Health Sciences, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Henriette Fischer
Department Building and Design, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Isabel Glogar
Department Building and Design, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Peter Jenni
School of Architecture, Design and Civil Engineering, Institute Urban Landscape, ZHAW Zurich University of Applied Sciences.

Philippe Koch
School of Architecture, Design and Civil Engineering, Institute Urban Landscape, ZHAW Zurich University of Applied Sciences.

Silke Langenberg
Department of Architecture, Munich University of Applied Sciences.

Christoph Stoik
Department of Social Work, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Markus Wellenzohn
Department of Engineering, FH Campus Wien University of Applied Sciences.

Themenschwerpunkte

Die Tagung „Wohnen unter Druck. Dynamiken zwischen Zentren und Peripherien“ fokussiert auf Herausforderungen in elf thematischen Tracks. Jeder Track wird durch zwei Themen umrissen, die im Kontext von Wohnen eine Spannung erzeugen, neue Perspektiven bzw. diskursive Räume eröffnen und zum Austausch einladen. Forscher*innen sowie Akteur*innen und Initiativen aus den Bereichen Architektur- und Stadtplanung, Stadt- und Wohnbauforschung, Sozialer Arbeit, Kunst und Kultur, Volkswirtschaft, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Technische Wissenschaften und mehr werden eingeladen, zu den Themenschwerpunkten wissenschaftliche Beiträge und Projekte aus der urbanen Praxis einzureichen:

  • Leistbares Wohnen − Lebensqualität
  • Gentrifizierung − Öffentlicher Raum
  • Gesundheit − Soziale Ausgrenzung
  • Nachverdichtung − Nachbarschaften
  • Wohnungsmarkt – Bodenpolitik
  • Mobilität − Stadtklima
  • Digitalisierung − Selbstbestimmung
  • Stadtentwicklung – Selbstorganisation
  • Neue Wohnformen − Nachhaltiges Bauen
  • Informelles Wohnen − Mikrowohnungen
  • Standortpolitik − Lokale Ökonomie

Sprache und Kosten

Referate und Diskussionsbeiträge können bei der Tagung auf Deutsch oder Englisch gehalten werden. Die Konferenzsprache im Plenum ist Englisch. Für Referent*innen, die im Rahmen der Konferenz ihren Beitrag präsentieren, wird die Tagungsgebühr deutlich reduziert. Eine ermäßigte Tagungsgebühr von €140,- (für Studierende €50,-) ist zu bezahlen. Die Kosten für Anreise und Unterkunft von Referent*innen werden nicht übernommen.

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